Die negativen Beziehungserfahrungen von PatientInnen mit komplexen
Traumafolgestörungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Wahrnehmung der
therapeutischen Beziehung. Wie im Alltagsleben können auch hier zahlreiche
auslösende Situationen traumatisches Erleben reaktivieren. Das
generalisierte Bedrohungsgefühl der PatientInnen ist daher zu
berücksichtigen und die therapeutische Beziehung nach dem Prinzip des
maximalen Kontrasts zur traumatischen Erfahrung zu gestalten.