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Dtsch Med Wochenschr 2019; 144(06): 365
DOI: 10.1055/a-0809-0951
DOI: 10.1055/a-0809-0951
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Früher Alkoholmissbrauch verändert die Amygdala
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Publication Date:
14 March 2019 (online)
Frühes Binge-Drinking hinterlässt Spuren im Gehirn. Australische Wissenschaftler fanden in den Gehirnen Verstorbener epigenetische Veränderungen in der Amygdala: Menschen, die bereits vor dem 21. Lebensjahr stark getrunken hatten, hatten 30 % mehr BDNF-AS – ein RNA-Stück, das für die Genregulation des Proteins BDNF verantwortlich ist. BDNF ist ein Wachstumsfaktor mit großer Bedeutung für die Entstehung und Erhaltung von Synapsen im Gehirn. Je mehr BDNF-AS, desto weniger BDNF – die sezierten Amygdalae der ehemaligen jugendlichen Trinker hatten 30 – 40 % weniger BDNF als die von Menschen, die erst später oder gar nicht stark getrunken hatten. [nd]