In den letzten Jahren haben nahezu alle größeren psychotherapeutischen Richtungen versucht, körperliche Aspekte in unterschiedlicher Form und Intensität in Theorie und Praxis miteinzubeziehen. Eine begleitende, tiefergehende philosophisch-erkenntnistheoretische Reflexion in Bezug auf die spezifisch menschliche Polarität zwischen „Leibsein und Körperhaben“ ist dabei in der Regel nicht erfolgt.