Abstract
Background Joint hypermobility (JH) prevails worldwide, especially in
children and females, although its consequences have been neglected and
understated by health care practitioners. JH can lead to musculoskeletal
injuries, which can have serious negative effects on a person’s health.
This topic has not been sufficiently studied in Pakistan so this study will help
in filling the gap.
Objective This study aims to determine the prevalence of asymptomatic
joint hypermobility, among high school and university students, at 2
institutions in Pakistan.
Methodology A total of 1,749 students, with an average age of 16.96
(range 14–26), who studied at Dar e Arqam School or Riphah International
University in Faisalabad were examined. The Beighton criteria system was used to
determine the prevalence of JH on the basis of minor criteria for hypermobility
(1/9–3/9 joints, indicating localized and peripheral
hypermobility) and major criteria (4/9 joints or above 4 joints,
indicating generalized hypermobility).
Results The results showed that the prevalence of JH in female students
studying in high school was 61.9%, and in female university students,
the prevalence was 58.4%. Minor hypermobility was most common among
university students in their 5th to 8th semester (60.3%), while major
hypermobility occurred most frequently in high school students of 9th grade
(80.1%). In addition, the results of the study established that joint
hypermobility was most common in the elbow joint on the right side: 673
(94.7%) male and 1,002 (96.5%) female students.
Conclusion The prevalence of common hypermobility, especially generalized
hypermobility, was high among female high school students compared to university
students, and hypermobility in the right trunk and elbow joint was more common
compared to other joints.
Zusammenfassung
Hintergrund Es besteht eine weltweite Prävalenz der
Gelenkhypermobilität (GH), wobei v. a. Kinder und Frauen betroffen sind.
Die Folgen einer GH wurden jedoch von Ärzten und Mitarbeitern im
Gesundheitswesen vernachlässigt und unterschätzt. GH kann zu
Verletzungen des Bewegungsapparates führen, was schwerwiegende Folgen
für die Gesundheit der betroffenen Person haben kann. Diese Thematik ist
in Pakistan nicht ausreichend untersucht worden, sodass diese Studie dazu
beiträgt, diese Lücke zu schließen.
Zielsetzung Mit dieser Studie sollte die Prävalenz
asymptomatischer Gelenkhypermobilität unter Schülern und
Studierenden an 2 Institutionen in Pakistan bestimmt werden.
Methodik Insgesamt wurden 1749 Schüler und Studierende mit einem
Durchschnittsalter von 16,96 Jahren (Alter von 14–26 Jahren) untersucht,
die an der Dar e Arqam School oder der Riphah International University in
Faisalabad eingeschrieben waren. Zur Bestimmung der Prävalenz der GH
wurden die Beighton-Kriterien angewandt, basierend auf den Nebenkriterien
für Hypermobilität (1 bis 3 von 9 Gelenken sind betroffen, was
auf eine lokalisierte und periphere Hypermobilität hinweist) und den
Hauptkriterien (mindestens 4 von 9 Gelenken sind betroffen, was auf eine
generalisierte Hypermobilität hinweist).
Ergebnisse Die Ergebnisse zeigten, dass die Prävalenz von GH bei
Schülerinnen der Highschool bei 61,9% und bei weiblichen
Studierenden der Universität bei 58,4% lag. Eine leichte
Hypermobilität trat am häufigsten bei Studierenden im
fünften bis achten Semester auf (60,3%), während eine
stärker ausgeprägte Hypermobilität am häufigsten
bei Schülerinnen und Schülern der neunten Klasse auftrat
(80,1%). Darüber hinaus ergaben die Ergebnisse der Studie, dass
Gelenkhypermobilität am häufigsten das Ellbogengelenk der
rechten Seite betraf: 673 (94,7%) der männlichen und 1002
(96,5%) der weiblichen Studienteilnehmer.
Schlussfolgerung Die Prävalenz der allgemeinen
Hypermobilität, insbesondere der generalisierten Hypermobilität,
war bei Schülerinnen im Vergleich zu Studierenden hoch. Die
Hypermobilität betraf häufiger das rechte Rumpf- und
Ellbogengelenk als andere Gelenke.
Key words
Beighton criteria - joint hypermobility - prevalence - students
Schlüsselwörter
Beighton Kriterien - Gelenkhypermobilität - Prävalenz - Studenten