Neurogene Schluckstörungen (Dysphagien) werden meist durch einen akuten Schlaganfall (Infarkt) verursacht und bergen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Lungenentzündung (Pneumonie), insbesondere wenn Speichel, Flüssigkeiten oder feste Nahrung nachweislich verschluckt (aspiriert) werden [1]. Während sich eine akute neurogene Dysphagie innerhalb von Wochen vollständig zurückbilden kann, bleibt eine chronische Dysphagie langfristig bestehen (≥ 25–30 % der Fälle).