50 Hz Wechselspannung ist das häufigste Störsignal im neurophysiologischen Labor. Sie entstammt aus Steckdosen und Stromleitungen (lose Kabel oder in der Wand verlegt) und wird auf induktivem und kapazitivem Wege auf die Ableitelektroden übertragen. Bei dem sinusförmigen 50 Hz Störsignal handelt es sich um ein gleichförmiges Signal. Gleichförmig deshalb, weil die Richtungsänderung des Signalverlaufs konstant ist. Bei kleinen, gleich großen Übergangswiderständen wird durch die Differenzverstärkung sowie durch das Averaging bei evozierten Potenzialen diese Störung im Idealfall herausgerechnet.
Ursachen für 50 Hz Störungen, systematische Fehlersuche und Fehlerbehebung werden beschrieben.