Schlafbezogene Atmungsstörungen sind in der klinischen Neurologie häufig. Die Symptome während des Schlafens und die Folgen am Tag sind für viele neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, neuromuskuläre und neurodegenerative Erkrankungen klinisch relevant. Die Therapie der schlafbezogenen Atmungsstörungen erfolgt in erster Linie mittels unterschiedlicher nicht invasiver Ventilationsverfahren in der Nacht. Zielgerichtete Fragen im Hinblick auf schlafbezogene Atmungsstörungen und die Frage nach Tagessymptomen sollte fester Bestandteil der neurologischen Anamnese sein.