Magnesium spielt zusammen mit
Kalzium und Vitamin D eine wichtige Rolle in der Pathogenese und Therapie der
Osteoporose. Im Magnesiummangel ist die Knochensteifigkeit vermindert.
Zahlreiche Studien belegen Zusammenhänge zwischen erniedrigtem
Serum-Magnesiumspiegel und dem Schweregrad der Osteoporose bzw.
Frakturhäufigkeit. Dies ist v. a. bei postmenopausalen Frauen
beschrieben worden, aber auch bei Männern und Jugendlichen zeigen sich
Effekte. Zur Therapie und insb. zur Prophylaxe werden in Übereinstimmung
mit der EFSA orale Dosierungen von täglich 250 mg Magnesium
vorgeschlagen.
Schlüsselwörter
Magnesium - Osteoporose - Kalzium - Knochensteifigkeit - Frakturrisiko