Seit vielen Jahren sind sogenannte salzsensitive Patienten bekannt, die bei Kochsalzbelastung mit einer Erhöhung des Blutdrucks reagieren [1]. Ob es unabhängig vom Blutdruck auch „Salzeffekte“ auf die Niere gibt, ist umstritten. Nun wurde in einer retrospektiven, sehr gut kontrollierten Studie die These überprüft, ob der individuelle Salzkonsum einen Hinweis auf die Progression einer chronischen Nierenerkrankung bei Patienten mit vorbestehender Niereninsuffizienz geben kann. Die Messung erfolgte durch mehrmalige Analysen der Natriumkonzentration im 24-h-Urin.