Die Reifeentwicklung von Kindern und Jugendlichen zeigt einen eindeutigen Langzeittrend: Sie treten immer früher in die Pubertät ein. Da Schilddrüsenhormone eine wichtige Rolle bei
der fetalen Hirnentwicklung spielen, stellt sich die Frage, ob eine maternale Schilddrüsenerkrankung während der Schwangerschaft, das heißt der Überschuss oder Mangel an
Schilddrüsenhormonen, das spätere Pubertätsalter der Söhne und Töchter beeinflusst.