Subscribe to RSS
DOI: 10.1055/a-2007-6827
CEA: Patch-Plastik, Thrombozytenaggregationshemmer und Statine verbessern Outcome

Bei der Karotisendarteriektomie (CEA) beeinflusst die chirurgische Technik und Medikation nicht nur das perioperative Risiko. Ebenso kann das langfristige Risiko für zerebrale Ischämien dadurch verändert werden. Die Studie untersuchte das Ausmaß der Auswirkungen verschiedener modifizierbarer Variablen nach der initialen perioperativen Periode nach einer CEA auf die Inzidenz von Schlaganfällen.
Als bemerkenswerter Schutz vor ipsilateralen ischämischen zerebralen Ereignissen erwies sich laut Blecha et al. beim Langzeit-Follow-up die Versorgung mit einem Patch bei der CEA. Außerdem reduzierte eine Therapie mit Thrombozytenaggregationshemmern und Statinen bei Entlassung und als langfristige Medikation signifikant die Inzidenz ipsilateraler zerebraler ischämischer Ereignisse. Mit diesen Maßnahmen könne somit eine signifikante Verbesserung des Outcomes nach einer CEA erreicht werden.
Publication History
Article published online:
01 March 2023
© 2023. Thieme. All rights reserved.
Georg Thieme Verlag KG
Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany