Abstract
Background Lymphadenopathy (LAP) is a common finding in pediatric
patients. It was aimed to determine predictive factors in distinguishing cases
with malignant or benign lymphadenopathy in this study.
Subjects and methods Between January 2022 and January 2023, 101 patients
(1-16 years old) with lymphadenopathy were retrospectively examined.
Results LAP was localized in 80.2% (n=81) cases and generalized in 19.8%
(n=20) cases. In 60 cases (59.4%), lymph node sizes were found to be greater
than 20×20 mm in width and length. The most common infectious causative agent
was Epstein Barr Virus (EBV). Seven (6.9%) patients underwent biopsy and all
were diagnosed with malignancy. When the benign and malignant groups were
compared, age, lymph node length, and width on physical examination,
anteroposterior and longitudinal diameter of the lymph node on ultrasonography
(USG) were statistically significantly higher in the malignant group
(p<0.05). The presence of supraclavicular lymphadenopathy was found to be an
important factor in differentiating the malignant group (p<0.003). The most
important factors in distinguishing the groups are respectively were the
anteroposterior diameter of the lymph node on ultrasonography and the presence
supraclavicular lymph node in multivariate logistic regression analysis.
Conclusion It is not always easy to distinguish benign and malignant
etiologies in patients with lymphadenopathy. A detailed history, a careful
physical examination, laboratory studies, and excisional biopsy are guiding.
Zusammenfassung
Hintergrund und Ziel Die Lymphadenopathie (LAP) ist ein häufiger Befund
bei Kindern. Ziel der Studie war es, prädiktive Faktoren zu finden, die zur
Unterscheidung zwischen maligner und benigner Genese beitragen können.
Patienten und Methodik Es erfolgte eine retrospektive Analyse von 101
Patienten im Alter von 1-16 Jahren mit Lymphadenopathie, die zwischen Januar
2022 und Januar 2023 aufgenommen wurden.
Ergebnisse In 80,2% der Fälle (n=81) handelte es sich um eine lokale und
in 19,8% der Fälle (n=20) um eine generalisierte Lymphknotenschwellung. Bei 60
Fällen (59,4%) wurden Lymphknoten mit einer Breite und Länge von mehr als
20×20 mm festgestellt. Der häufigste Erreger bei infektiösen Lymphadenopathien
war das Epstein-Barr-Virus (EBV). Bei sieben (6,9%) Patienten erfolgte eine
Biopsie, wobei in allen Fällen ein Malignom nachgewiesen wurde. Im Vergleich
waren Alter, Lymphknotenlänge und -breite bei der körperlichen Untersuchung
sowie anteroposteriorer und Längsdurchmesser des Lymphknotens bei der
Ultraschalluntersuchung (US) in der Gruppe mit maligner Genese statistisch
signifikant höher als in der Gruppe mit benigner Genese (p<0,05). Das
Vorliegen einer supraklavikulären Lymphadenopathie erwies sich als wichtiges
Unterscheidungsmerkmal bei der Abgrenzung der Gruppe mit Malignom (p<0,003).
In der multivariaten logistischen Regressionsanalyse fanden sich als wichtigste
Faktoren für die Differenzierung hinsichtlich Dignität der anteroposteriore
Durchmesser des Lymphknotens im Ultraschall und das Vorhandensein eines
supraklavikulären Lymphknotens.
Schlussfolgerungen Bei Patienten mit Lymphadenopathie ist eine
Unterscheidung zwischen benigner und maligner Genese nicht immer einfach
möglich. Eine ausführliche Anamnese, eine eingehende körperliche Untersuchung
und Laboruntersuchungen sowie eine Exzisionsbiopsie sind richtungsweisend bei
der Abklärung.
Keywords
Peripheral lymphadenopathy - Malignancy - Infection - Children
Schlüsselwörter
Periphere Lymphadenopathie - Malignität - Infektion - Kinder