Wie entwickeln sich menschliche Organe, und was geschieht mit ihnen, wenn sie
erkranken? Um diese Fragen zu beantworten, setzen Forschende zunehmend auf
sogenannte Organoide. Die wenige Millimeter großen Mini-Organe bestehen aus
im Labor gezüchteten Zellgruppen, die organähnliche Strukturen ausbilden
können. Ähnlich wie in der embryonalen Entwicklung ermöglichen Organoide,
das Zusammenspiel von Zellen im dreidimensionalen Raum zu untersuchen – etwa
bei Stoffwechselvorgängen oder Krankheitsmechanismen.