Aktuelle Kardiologie 2025; 14(02): 96
DOI: 10.1055/a-2505-0673
Aktuelles aus der klinischen Forschung

KHK/AVK-Patienten: zusätzliche Antikoagulation bei Device-detektiertem VHF sinnvoll

Contributor(s):
Johannes B. Dahm

Die optimale antithrombotische Therapie bei Patienten mit Device-detektiertem Vorhofflimmern (DDAF) ist unbekannt. Expertenkonsens und Analogien zwischen DDAF und EKG-dokumentiertem AF führten dazu, dass Kliniker Patienten mit DDAF in der Regel eine Antikoagulation verschreiben. Viele Patienten mit DDAF (56% in NOAH-AFNET 6, 46% in ARTESiA) haben eine begleitende Gefäßerkrankung, die eine Indikation für eine Thrombozytenaggregationshemmung, in der Regel Aspirin, darstellt. Da Aspirin mit einem höheren Blutungsrisiko einhergeht, kann dies die Wirksamkeit und Sicherheit der Antikoagulationstherapie bei VHF beeinträchtigen. Schnabel et al. haben daher eine Untergruppenanalyse von NOAH-AFNET 6 und ARTESiA bei Patienten mit und ohne Gefäßerkrankung durchgeführt.



Publication History

Article published online:
02 April 2025

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