Handchirurgie Scan 2025; 14(01): 42-43
DOI: 10.1055/a-2506-5690
Aktuell
Tumoren

Rezidive und Zweiteingriffe nach Ganglionexzision am Handgelenk

Handgelenkganglien sind häufig, ihr pathophysiologischer Entstehungsmechanismus ist unklar, nicht selten bilden sie sich von selbst wieder zurück. Dem Handchirurgen werden sie meist aufgrund funktioneller oder schmerzhafter Störungen oder auch nur aus kosmetischen Gründen vorgestellt. Die Exzision ist in der Regel unkompliziert, Rezidive sind jedoch möglich. Die wissenschaftlichen Angaben zu Rezidiven und Zweiteingriffen sind inkonsistent.

Fazit

Die Evidenz der Studienresultate ist den Autoren zufolge limitiert. Die evaluierten Ganglionexzisionen lagen oft Jahre zurück und nur wenige Patienten wurden nachträglich zum Erfolg befragt. Nicht einmal die Hälfte davon antwortete. Alle Angabe waren subjektiver Art. Hinzu kommt, dass ein Zweiteingriff möglicherweise andernorts erfolgte, sodass die Studie die Realität dazu nur bedingt erfasste. Die Forscher bewerteten die Langzeitergebnisse nach einer Ganglionexstirpation dennoch positiv.



Publikationsverlauf

Artikel online veröffentlicht:
17. März 2025

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