Frauenheilkunde up2date 2025; 19(02): 173-190
DOI: 10.1055/a-2547-5168
Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Reisen in der Schwangerschaft – noch einmal die Welt sehen oder zuhause bleiben?

Sebastian Baumgartner

Lange galt Reisen in der Schwangerschaft als gefährlich für Mutter und Kind. Doch hat sich in den letzten Jahren unter dem Begriff „Babymoon“ ein regelrechter Trend entwickelt: Viele Paare wollen noch einen letzten Urlaub zu zweit genießen, bevor das Baby auf die Welt kommt. Mit der richtigen Vorbereitung und Planung und einer auf die Bedürfnisse der Schwangeren abgestimmten Auswahl des Reiseziels ist das auch ohne große Probleme möglich.

Kernaussagen
  • Mit der richtigen Vorbereitung sind Reisen in der Schwangerschaft sicher möglich.

  • Die Reiseberatung von Schwangeren ist eine interdisziplinäre Herausforderung, die nur in enger Abstimmung zwischen behandelndem Geburtshelfer und Reisemediziner gelingt.

  • Die medizinische Versorgung am Reiseziel muss in hoher Qualität gewährleistet sein.

  • Auch wenn die Gabe von Totimpfstoffen in der Regel problemlos möglich ist, sollten sich Reisende mit Kinderwunsch bereits vor Eintreten der Schwangerschaft gegen die wichtigsten Erkrankungen impfen lassen.

  • Von einer Reise in Malariagebiete ist Schwangeren abzuraten.

  • Eine penible Lebensmittel- und Händehygiene, Safer Sex und die Vermeidung von Exposition gegenüber Stechmücken verhindern viele Infektionskrankheiten.



Publikationsverlauf

Artikel online veröffentlicht:
31. März 2025

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