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DOI: 10.1055/a-2752-4948
Die Teilhabe von Psychiaterinnen und Neurologinnen in der Nervenheilkunde der DDR: Eine erste Spurensuche
The participation of female psychiatrists and neurologists in mental health care and neurology in the GDR: A first search for cluesAuthors
Zusammenfassung
Ziel der Studie
Die Präsenz und Karriereposition von Frauen in der Nervenheilkunde in der DDR soll als grundlegende Vorarbeit eruiert werden.
Methodik
Es wurde eine quantitative Erfassung weiblicher Autorinnen in der einzigen DDR-Fachzeitschrift „Psychiatrie, Neurologie und Medizinische Psychologie“ durchgeführt. Diese war die naheliegendste Publikationsmöglichkeit für DDR-Fachkräfte.
Ergebnisse
Die Anzahl von Publikationen von Frauen steigen ab 1968 deutlich an. Trotzdem wurde von den 5662 Veröffentlichungen zwischen 1949 und 1990 nur ein Anteil von 18,12% von oder mit Frauen verfasst. 20 Frauen mit den meisten Publikationen können erstmals fassbar gemacht werden.
Schlussfolgerung
Es liegt nahe, dass Frauen in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre an Präsenz in der Psychiatrie und Neurologie der DDR gewinnen. Zunehmend werden einige Frauen hier auch höhere Positionen erreicht haben, da sie als wissenschaftliche Publizistinnen fungieren. Trotzdem bleibt quantitativ und qualitativ die Präsenz von Frauen im Vergleich zu Männern gering.
Abstract
Objective
The aim of this study is to investigate the presence and career position of women in psychiatry and neurology in the GDR as fundamental preliminary work.
Methods
A quantitative survey of female authors was conducted in the only GDR journal „Psychiatrie, Neurologie und Medizinische Psychologie“. This was the most obvious publication option for GDR professionals.
Results
The number of publications by women increased significantly from 1968 onwards. Nevertheless, of the 5,662 publications between 1949 and 1990, only 18.12% were written by or with women. The 20 women with the most publications can be identified for the first time.
Conclusion
It stands to reason that women gained a greater presence in psychiatry and neurology in the GDR in the second half of the 1960s. Some women will also have increasingly attained higher positions here, as they functioned as scientific publicists. Nevertheless, the presence of women remains low in comparison to men, both quantitatively and qualitatively.
Publication History
Received: 14 July 2025
Accepted: 20 November 2025
Article published online:
15 January 2026
© 2026. Thieme. All rights reserved.
Georg Thieme Verlag KG
Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany
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