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DOI: 10.1055/s-0030-1249162
Wie Angst und Furcht im Kopf entstehen
Publication History
Publication Date:
27 April 2010 (online)

Zusammenfassung
Welche neurobiologischen und physiologischen Vorgänge finden statt, wenn wir Furcht und Angst empfinden? Was geschieht, wenn aus diesen gesunden Reaktionen pathologische entstehen? Dr. med. Angelika Erhardt und Dr. med. Ulrike Schmidt, Leiterinnen der Angst- und Traumaambulanzen am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, erläutern die Zusammenhänge und nennen die Einflüsse, die sich krankmachend auswirken können.
Keywords
Angst - Furcht - Neurobiologie - Angsterkrankungen - Neutrotransmitter - Phobie - Panik - Angstreaktion - Angstkonditionierung
Weiterführende Literatur
- r1 Bandelow B. Das Angstbuch: Woher die Ängste kommen und wie man diese bekämpfen kann. 7. Aufl. Reinbeck; Rowohlt 2006
- r2 Sautter C. Wenn die Seele verletzt ist: Trauma – Ursachen und Auswirkungen. Wolfegg; Verlag für Systemische Konzepte 2007
Dr. med. Angelika Erhardt
Leiterin der Ambulanz für Angsterkrankungen
Max-Planck-Institut für Psychiatrie
Kraepelinstr. 2–10, 80804 München
Email: erhardt@mpipsykl.mpg.de
Angelika Erhardt ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Sie leitet dort seit 2006 die Ambulanz für Angsterkrankungen. Ihr Forschungsgebiet umfasst die genetischen und endokrinologischen Grundlagen pathologischer Angst.
Studium der Humanmedizin und der Philosophie in Hamburg und München mit Auslandssemestern in Bologna und Glasgow. Promotion an der TU München, Fachbereich Immunologie und Mikrobiologie. Seit 1999 wissenschaftliche und klinische Tätigkeit am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München. Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie seit 2006. Seit Mitte 2008 Leiterin der grundlagenwissenschaftlichen Arbeitsgruppe “Molekulare Psychotraumatologie”, seit Ende 2008 Leiterin der Trauma-Ambulanz (Neugründung) und zusätzlich seit Herbst 2009 Oberärztin der geschützten Akut-Station.