Am 9. Januar 2014 bremste eine Pressemitteilung den Optimismus für die bis dahin enthusiastisch vorangetriebene interventionelle Therapieoption der schwer einstellbaren Hypertonie, die renale Denervation. Diese neuartige Methode hatte in den letzten 2 Jahren die Schlagzeilen rund um die Hypertonie dominiert. Zahlreiche Medizinprodukte-Hersteller hatten die unterschiedlichsten Innovationen mit dem Ziel einer möglichst eleganten Nierennervenverödung auf dem Markt gebracht. Nach Veröffentlichung der Pressemeldung haben sich die ersten Mitbewerber bereits offiziell aus dem Markt der renalen Denervation zurückgezogen. Ist die Methode plötzlich unwirksam?