Die vor 15 Jahren in wesentlichen Grundzügen im Nuklearmedizinischen Institut des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg entwickelte Funktionsszintigraphie stößt dann an enge Grenzen, wenn eine gute örtliche Auflösung (kleine „regions of interest”) mit einer guten zeitlichen Auflösung verknüpft werden soll. Bei vorgegebener Zählrate kann eine verbesserte örtliche Auflösung nur durch eine schlechtere zeitliche Auflösung erkauft werden. Die Auswirkungen dieser „Unschärfebeziehung” werden durch getriggerte Aufnahmen im Radionuklid-Ventrikulogramm praktisch aufgehoben, da die Statistik entscheidend verbessert werden kann. Die konsequente Anwendung funktionsszinti- graphischer Prinzipien auf die Radionuklid-Ventrikulographie führt über eine abstrakte Matrix regionaler Zeit-Aktivitätskurven des Herzens zu parametrischen Szintigrammen mit optimaler Informationsausnutzung und Darstellung regionaler Wandbewegungsstörungen nach Lage, Größe, Form und Art.
Computer processed dynamic scintigraphy (CPDS) (Funktionsszintigraphie), as developed 15 years ago essentially in the German Cancer Research Center (Institute of Nuclear Medicine), Heidelberg, shows limitations with regard to temporal and spatial resolution. Under fixed count rate conditions, temporal resolution can only be improved at the expense of spatial resolution. The adverse implications of this inverse relationship may be overcome by the use of trigger techniques, resulting in an improvement in statistical information. The strict application of principles as developed in CPDS in gated blood pool procedures leads to parametric scans (functional imaging) displaying optimal utilisation of available information and presentation of regional wall motion abnormalities.