Zusammenfassung
Methoden der funktionellen Bildgebung wurden eingesetzt, um die den psychiatrischen Erkrankungen zugrunde liegenden Störungen neurobiologischer Prozesse zu beschreiben. Mit Verfahren wie der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) besteht die Möglichkeit, zerebrale Netzwerke selektiv zu modulieren. Die Kombination von TMS und funktioneller Bildgebung bietet dabei zahlreiche Vorteile, wie die Beschreibung der Effekte einer fokalen Intervention auf die durch die Krankheit betroffenen funktionellen Netzwerke und die Auswahl bestimmter Patienten, die von einer therapeutischen TMS des Kortex profitieren könnten. Der Einfluss weiterer möglicher Moderatorvariablen auf die Aktivierungsmuster wird diskutiert.
Summary
Functional neuroimaging methods have been applied to psychiatric disorders to study the underlying neurobiological processes involved in psychiatric disorders. Transcranial magnetic stimulation (TMS) has the ability to modulate activity in selected neural circuits. Combining TMS and imaging methods may help advance the field of TMS by detecting the effects of focal intervention on circuitry and by identifying patients for whom TMS may be efficacious. Possible variables on activation patterns are discussed.
Schlüsselwörter
Transkranielle Magnetstimulation - funktionelle Magnetresonanztomografie - funktionelle Bildgebung - Positronen-Emissions-Tomografie
Keywords
Transcranial magnetic stimulation - functional magnetic resonance imaging - functional neuroimaging - positron emission tomography