Opinions differ as to the advantages of the 180° and the 360° techniques concerning
myocardial scintigraphy with 201TI. Following our own encouraging experiences with the 180° technique, we have looked
for cases in bone scintigraphy where reconstructions from a semicircle could be advantageous
over a full circle reconstruction. There were metastases and foci of osteomyelitis
in spine, ribs and skull (especially in the skull base), to be seen better in reconstructions
using images out of 180° close to the object. In knee SPECT a closer radius of rotation
can be chosen with single-head cameras so that, when using the 180° technique, a better
reproduction of the anatomical structures and pathological alterations is achieved.
Zusammenfassung
Bei der Myokardszintigraphie mit 201T1 in SPECT-Technik wird über den Aufnahmemodus 180° oder 360° kontrovers diskutiert.
Aufgrund eigener positiver Erfahrungen mit der 180°- Aufnahmetechnik haben wir untersucht,
in welchen Fällen der Skelettszintigraphie mit 99mTc-DPD Aufnahmen nur aus 180° Vorteile gegenüber denen aus vollen 360° bringen können.
Es zeigt sich, daß exzentrisch gelegene pathologische Mehranreicherungen am Stammskelett,
insbesondere auch an der Schädelbasis, bei Rekonstruktionen objektnaher 180°-Aufnahmen
zum Teil besser vom normalen Knochen abgegrenzt dargestellt werden. Bei Erkrankungen
des Knies ermöglicht SPECT mit einem 180°-Bogen bei Einkopfkameras einen engeren Rotationsradius
aufgrund der Patientenliege, so daß hier eine bessere Darstellung sowohl der anatomischen
Strukturen als auch pathologischer Veränderungen resultiert.