In einer therapeutischen Situation werden nebensächliche Alltagshandlungen zu bedeutsamen Phänomenen der Interaktion. Therapeutische
Situationen mit Adoleszenten verlaufen dabei anders als mit Erwachsenen – und zwischen den einzelnen Adoleszenzphasen gibt es auch
deutliche Unterschiede. Diese verbale Organisation des gemeinsamen Ausbalancierens von psychodynamischer Arbeit in ambulanten Praxen war
der Mittelpunkt einer qualitativen Studie, aus der in diesem Beitrag einige Ergebnisse vorgestellt werden.