Vor einer Nierentransplantation haben in Großbritannien mehr als 40 % der Patienten HLA-Antikörper. Daraus resultiert eine Verdopplung der Wartezeit. Die HLA-inkompatible Spende erfordert eine Desensibilisierung, aggressivere Immunsuppression und ist mit einem gesteigerten Abstoßungsrisiko assoziiert. Die Studienautoren untersuchen die Frage, ob immunisierte Patienten durch die inkompatible Transplantation einen Überlebensvorteil haben oder besser auf ein passendes Organ warten sollten.