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DOI: 10.1055/s-2001-16505
Nicht-alkoholische Steatohepatitis
Publication History
Publication Date:
28 April 2004 (online)

Die Beurteilung der Transaminasenwerte bei nicht-alkoholischer Steatohepatitis (NASH) ist in der Praxis relevant. H. Tilg [1] stellt in seiner interessanten Arbeit zum Thema NASH in Tab 2 und im Text fest, dass bei der NASH die GOT > GPT sei. Dies ist nicht der Fall. Die Transaminasen sind bei NASH in der Regel nur gering (< 100 U/l) erhöht und in 65-90 % der Fälle ist die GPT > GOT. Im Gegensatz zur alkoholischen Hepatitis, bei der in der Regel die GOT > GPT ist. In den relativ wenigen NASH-Fällen, bei denen die GOT > GPT ist, handelt es sich nach bisher vorliegenden Daten wahrscheinlich um eine Untergruppe von Patienten, die im Vergleich zum Gros der NASH-Patienten eine ausgeprägtere nekroinflammatorische Aktivität und progrediente Fibrose aufweisen.
Literatur
- 1 Tilg H. Nicht-alkoholische Steatohepatitis: Epidemiologie, Diagnose und Therapie. Dtsch Med Wschr. 2001; 126 467-471
Prof. Dr. H Dancygier
Med. Klinik II, Klinikum Offenbach
Starkenburgring 66
63069 Offenbach/Main