Im Rahmen des 29. Dreiländertreffens in Genf, am 27. September 2005, 17.30 Uhr, Palexpo, Raum Jura
Anwesend: 78 Mitglieder
Herr PD Dr. Arning eröffnet die Sitzung um 17.30 Uhr und begrüßt im Namen des Vorstandes die Mitglieder der DEGUM.
Zu TOP 1: Annahme der Tagesordnung
Zu TOP 1: Annahme der Tagesordnung
Die Tagesordnung wird ohne Änderung angenommen.
Zu TOP 2: Annahme des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 8. 10. 2004 in Hannover
Zu TOP 2: Annahme des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 8. 10. 2004 in Hannover
Das Protokoll wird ohne Änderungen angenommen.
Zu TOP 3: Bericht des Vorstandes
Zu TOP 3: Bericht des Vorstandes
PD Dr. Arning erläutert die Eckpunkte der Vorstandsarbeit im vergangenen Jahr.
-
Verbesserung der Ultraschallausbildung
Dies gilt für die Facharztweiterbildung wie auch die studentisch-akademische Ausbildung.
Der Vorstand der DEGUM war Ende Mai in Berlin zum Gespräch eingeladen, um eine Konzeption zur Verbesserung der Ultraschallausbildung in der Weiterbildung vorzustellen, dass mit einem sehr positiven Echo aufgenommen wurde. Die BÄK hat dem Vorschlag der DEGUM zugestimmt, dass die Ultraschall-Weiterbildung mit einer Qualifikation entsprechend DEGUM-Stufe I abschließt und dass Ausbilder grundsätzlich eine Qualifikation entsprechend DEGUM-Stufe II nachweisen sollen. Um diese Änderungen möglichst schnell umzusetzen, wird die BÄK eine Empfehlung für die LÄKs formulieren, die letztendlich in den Weiterbildungsordnungen der Länder verankert werden soll.
-
Förderung des qualifizierten Ultraschalls
1. Das Stufenkonzept der DEGUM ist beschlossen und muss umgesetzt werden. Einige Formalien müssen noch geklärt werden - einige Sektionen haben Übergangsregelungen bis Ende 2005, danach werden die Antragsteller für die Stufe II geprüft.
2. OPS: Es hat sich gezeigt, dass der Ultraschall in den OPS-Codes nicht korrekt abgebildet ist, was z.B. Konsequenzen für den Personalbedarfsplan in den Kliniken hat. Um dieses zu ändern, hat der Vorstand der DEGUM beschlossen, mithilfe des IGSF (Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel) einen erneuten Anlauf zu unternehmen, den US in den OPS-Codes abzubilden. Dieses wird erst im März 2007 realistisch sein.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden 4 Arbeitsgruppen eingerichtet zu den Themen US und Qualität, US und Kosten, US und Ethik und US und Alternativen. Diese AGs sind interdisziplinär besetzt und werden ihre Arbeit umgehend aufnehmen. Die DEGUM-Mitglieder werden gebeten, vorhandene Daten an die Geschäftsstelle zu melden. Die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppen sollen im Verlauf des nächsten Jahres in Pressekonferenzen vorgestellt werden.
-
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im vergangenen Jahr hat die DEGUM in Zusammenarbeit mit der Firma Impressum, Hamburg, drei Pressedienste veröffentlicht, die ein durchaus positives Echo hatten, aber insgesamt war die Wirkung noch nicht zufriedenstellend. Dem Vorstand liegt ein Angebot des Georg Thieme Verlages vor, dieses für die DEGUM zu übernehmen und auf diesem Wege rasch auf aktuelle Fragestellungen reagieren zu können.
Die Ergebnisse der Strategiekommission der DEGUM sollen in der Zusammenarbeit umgesetzt werden.
Die Kooperation mit dem Bundesamt für Strahlenschutz, der Wechsel der EDV-Beratungsfirma (von Brainconsult zu Triologic) sowie die Zusammenarbeit mit der AWMF zum Thema Leitlinien werden anschließend kurz erörtert.
Zu TOP 4: Bericht des Schatzmeisters
Zu TOP 4: Bericht des Schatzmeisters
Nach den Maßgaben der Geschäftsordnung erläutert Herr PD Dr. Nürnberg die Finanzen der DEGUM. Der vorläufige Abschluss für 2004 zeigt ein Defizit, hervorgerufen durch das Dreiländertreffen Hannover, der Wirtschaftsplan für 2005 lässt einen ausgeglichenen Haushalt erwarten. Die Sektionen und Arbeitskreise wurden durch das Schatzmeisteramt über ihre Budgets informiert.
Hinweis des Schatzmeisters auf Erhöhung des Mitgliedsbeitrages im nächsten Jahr.
Zu TOP 5: Entlastung des Vorstandes
Zu TOP 5: Entlastung des Vorstandes
Dr. Frentzel-Beyme beantragt die Entlastung des Vorstandes, die mit 1 Gegenstimme und 2 Enthaltungen gewährt wird.
Zu TOP 6: Aufnahme neuer Mitglieder
Zu TOP 6: Aufnahme neuer Mitglieder
Seit dem Dreiländertreffen in Hannover 2004 haben insgesamt 390 Antragsteller durch ein schriftliches Gesuch gegenüber dem Vorstand die Mitgliedschaft in der DEGUM beantragt. Der Vorstand hat den Aufnahmegesuchen in seiner Sitzung am 25. September 2005 in Genf zugestimmt. Die Namen der Antragsteller und die der Befürworter sind den ordentlichen Mitgliedern durch Auslage der Aufnahmeanträge am Kongressstand der DEGUM mitgeteilt worden. Widersprüche gegen die Aufnahme von Antragstellern erhoben sich bei der Mitgliederversammlung oder vorher nicht.
Insgesamt sind über 6 995 Mitglieder in der DEGUM gelistet.
Den verstorbenen Mitgliedern wird während einer Schweigeminute gedacht.
Zu TOP 7: Kurzberichte der Sektionen und Arbeitskreise
Zu TOP 7: Kurzberichte der Sektionen und Arbeitskreise
Ausführliche Berichte über die Tätigkeit wurden während der Sitzungen der einzelnen Sektionen und Arbeitskreise geliefert. Die Berichte werden im Internet veröffentlicht. Die Besetzung der jeweiligen Vorstände kann ebenfalls im Internet eingesehen werden oder der Adressenliste der Organe der DEGUM entnommen werden, die in der Zeitschrift "Ultraschall in der Medizin" veröffentlicht wird.
Zu TOP 8: Ehrungen
Zu TOP 8: Ehrungen
Verleihung der Ehrenmitgliedschaft
Die Ehrenmitgliedschaft wird, wie auf der letzten Mitgliederversammlung beschlossen, an Herrn Prof. D. Weitzel, Wiesbaden, verliehen. Die Laudatio wird in der Zeitschrift "Ultraschall in der Medizin" veröffentlicht (s. Laudationes, Seite 536).
Antrag auf Ehrenmitgliedschaft
Für die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft 2006 in Graz werden Herr Prof. K. Jäger, Basel, und Herr Dr. H. Bartels, Göttingen vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wird einstimmig angenommen.
Verleihung der Ehrenmedaille
In diesem Jahr wird die Ehrenmedaille für besondere Verdienste für die DEGUM an Herrn Dipl.-Ing. Hans Jürgen Schultz, Hamburg, und Herrn Dr. med. Gotthard von Klinggräff, ebenfalls Hamburg, verliehen (s. Laudationes, Seite 536).
DEGUM-Wissenschaftspreis 2005
Die Prüfungskommission hat unter Hinzuziehung externer Gutachter einstimmig votiert und folgende Preise vergeben: Der 1. Preis wird geteilt: Dr. med. Jens Einenkel und Dr. med. Rolf Kern, 3. Preis: Dr. med. Angelika Reissig. Die Preisträger werden gebeten, ihre Arbeiten kurz vorzustellen (s. Kasten).
Zu TOP 9: Neugründungen
Zu TOP 9: Neugründungen
Dem Vorstand der DEGUM wurden satzungsgemäß zwei Neuanträge für Gründungen von Arbeitskreisen gestellt:
Der Vorstand hat diesen Anträgen zugestimmt, der erweiterte Vorstand der DEGUM hat den Anträgen in seiner Sitzung am 25. September 2005 ebenfalls zugestimmt. Die Mitgliederversammlung schließt sich diesem Votum an.
Zu TOP 10: Verschiedenes
Zu TOP 10: Verschiedenes
In den Gremien der EFSUMB sind zwei weitere DEGUM-Mitglieder vertreten: Prof. Holger Strunk für das Education Commitee und Prof. Christoph Dietrich für das Publication Commitee.
Die nächsten Dreiländertreffen sind vom 18.-21. Oktober 2006 in Graz und vom 24.-27. Oktober 2007 in Leipzig.
Keine weiteren Wortmeldungen.
Der Präsident PD Dr. Arning bedankt sich bei den Mitgliedern und beschließt um 18.30 Uhr die Mitgliederversammlung.
Hamburg, den 10. November 2005,
PD Dr. med. Ch. Arning, Präsident
Prof. Dr. med. H. Strunk, Sekretär
DEGUM-Wissenschaftspreis 2005
DEGUM-Wissenschaftspreis 2005
Die Preisträger
1. Preis, geteilt:
Dr. med. Jens Einenkel, Leipzig: "Die sonomorphologische Topographie des weiblichen Beckens"
Dr. med. Rolf Kern, Mannheim: "Microbubble destruction imaging in acute middle cerebral artery stroke"
3. Preis:
Dr. med. Angelika Reißig, Jena: "Accuracy of transthoracic sonography in excluding post-interventional pneumothorax and hydropneumothorax; Comparison to chest radiography"