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DOI: 10.1055/s-2006-927056
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York
Kryptogene organisierende Pneumonie nach Metalldampfinhalation
Publikationsverlauf
eingereicht: 11.5.2006
angenommen: 30.5.2006
Publikationsdatum:
29. November 2006 (online)

Einleitung
Die Inzidenz der kryptogenen organisierenden Pneumonie (COP) - früher auch Bronchiolitis obliterans organisierende Pneumonie (BOOP) genannt - wird auf 7/100 000 geschätzt (Radzikowska E et al. Pneumonol Alergol Pol 2004; 72: 99 - 104). Als Ursachen wurden infektiöse Agentien, toxische Einflüsse wie Antibiotika, Inhalationstraumata, Strahlentherapie, Knochenmarktransplantation und Systemerkrankungen wie z. B. Kollagenosen und Chemotherapeutika, Amiodaron, Betablocker, Kokain u. a. beschrieben (sekundäre COP). In vielen Fällen bleibt die Ursache unklar (idiopathische COP). Pathogenetisch entspricht die COP einem unspezifischen Lungenschaden mit histologisch herdförmiger intraluminaler Fibrose in den terminalen respiratorischen Bonchiolen, Granulationsgewebe und Fibrindeposition. (Dür P et al. Schweiz Med Wochenschrift 1993; 123: 1429 - 1438, Oymak FS et al. Respiration 2005; 72: 254 - 262). Wir stellen einen Fall vor, bei dem es nach Metalldampfinhalation zu einer kryptogenen organisierenden Pneumonie kam.
Dr. Heinz Jakob Langen
Würzburg
eMail: hj.langen@missioklinik.de